Eine nachhaltige Substitionslösung: Alles zum Gaming in der Cloud

Das Finale der Hardware-Epoche oder allgemein eines kostspieligen Spiele-PCs scheint eingeläutet: das Substitut bildet das Cloud-Computing, mit deren Hilfe außerdem einfach gestrickte und günstige Büro-Computer hardwarehungrige High-End-Games flüssig darstellen können.

Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten hat sich eine Tendenz mittlerweile zu einer unumstößlichen Einheit auf dem Gaming-Sektor aufgemacht: das Cloud-Computing. Aber ebenso nicht-amerikanische Spieler erschließen sich mehr und mehr jenes innovative Konzept als Gegenmodell zum kontinuierlichen und überteuerten Nachrüsten des häuslichen Computers: das Zocken mit Unterstützung sogenannter Cloud-Server. Hierbei ist der Projektenwurf der Cloud nicht neu: schon seit einiger Zeit kann das Cloud-Prinzip im berufsmäßigen Segment eingesetzt. So erscheint es nur folgerecht, dass die riesenhaften, vor allem US Serverblöcke nun auch den lukrativen Computerspielemarkt auskundschaften. Doch warum kann das Cloud-Gaming die Unumgänglichkeit moderner Grafikbeschleuniger loslösen?

Die sogenannten Cloud-Computing-Serverfarmen rendern unter Hilfestellung von kolossaler Rechenleistung Frames und Ton von rechenintensiven 3D-Computerspielen und übertragen anschließend an den heimischen PC oder Mac, den so bezeichneten Cloud-Benutzer, umfangreiche und fertige Streams inklusive Spiele-Daten. Der heimische PC oder Laptop muss solche Streamdaten konsequenterweise nur noch anzeigen, wobei in aller Regel sehr wenig Rechenleistung gebraucht wird – jedoch unter allen Umständen keine überteuerte Highend-Grafikkarte. Auf diese Weise können Endnutzer evident Kosten sparen, weil neueste Top-Grafikkarten nicht nur evident teuer sind, sondern ebenso einen kürzeren Lebenszyklus aufweisen. Ein weiterer Vorteil ist, dass aus Internetübertragungen bekannte Latenzprobleme, d.h. eine zu langsame Übertragung der Daten, wodurch eine flüssige Wiedergabe des Bildes verhindert wird, beim Computing in der Cloud gänzlich ausbleiben, da wenige kleine Datenpakets mehr versendet werden, sondern sehr große und kompakte Videostreams mit einer kontinuierlichen Übertragungsrate von ungefähr 700kb/s. Besonders eindrucksvoll wird jener Trend ebenfalls für tragbare Systeme wie kleine Netbooks, da diese in aller Regel über leistungsschwache Top-Grafikkarten verfügen sowie bei grafisch aufwändigen Spielen eine zu kurze Akkulaufzeit in sich tragen. Mit Hilfe des Cloud-Computings können mobile Freiheit sowie große Schnelligkeit unter einen Hut gebracht werden. Aber auch eine Unabhängigkeit in Bezug auf des verwendeten Basissystems, z.B. Mac OSX Leopard, resultiert in diesem Kontext für jene 3D-Spiele, aber in gleichem Umfang hinsichtlich auf betriebene Grafikbeschleuniger-Treiber, die bislang die Rechenleistung von Computerspielen maßgeblich bedingen können. Einen kleinen Haken hat jedoch auch das Computing in der Cloud: obschon neueste Grafikbeschleuniger als auch 3D-Games schon jetzt sehr hohe Bildschirmauflösungen bewerkstelligen, ist die Bildschirmauflösungen auf z.Z. 1920×1080 Bildpunkten limitiert. Nichtsdestotrotz werden dem Cloud-User insbesondere durch das Modell Cloud-Gaming viele schwierige Kaufentscheidungen abgenommen: er muss sich nunmehr keine Gedanken um die aktive Kühlung einer schnellen Highend-Grafikkarte machen, um das schwierige Aufrüsten einer Laptop-Grafikkarte und er kann sich weitestgehend die Analyse von aktuellen High-Budget-Grafikkarten Rankings oder Grafikkarten Vergleichen sparen.

Die Auswahl an angebotenen Spieletiteln klettert hierbei auch stetig: von top-aktuellen Top-Spielen wie Duke Nukem Forever, Battlefield 2 oder Dugeon Defender sind ebenfalls Oldies wie Starcraft im Angebot. Auch Unternehmen wie EA haben das Vermögen von Cloud-Gaming für sich etabliert – nur GPU-Hersteller wie AMD sind von von diesem Kurs eher weniger erfreut, zumal der Absatz immer kostspieligerer High-Budget-Grafikkarten ihre Umsatzquelle bildet.

Der Kostenvoranschlag für das Cloud-Computing determiniert sich nach den bestimmten Anbietern: je nach Länge eines Abo-Vertrages verlangen die Distributoren divergierende Gebühren bei abweichenden Angeboten. Kritisch prüfen lohnt sich in diesem Fall für den Verbraucher und wird sich außerdem nach den personenbezogenen Prioritäten richten.

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